Weiterverwenden statt wegschmeißen-Küche

Den selben Punkt haben wir auch in der Rubrik Varia, wo sich die allgemeinen Haushaltstipps befinden. Hier möchte ich vor allem auf das Thema Lebensmittel eingehen

 

  • altes Brot: trocknen lassen und für ein paar Sekunden in den Mixer ergibt tolle Semmelbrösel
  • sehr reife Bananen: wenn sie nicht im smoothie landen einfrieren für Nicecream (Rezept siehe unten)
  • Zitronen/Orangenschalen: Backofen putzen oder Essigreiniger ansetzen (Rubrik Varia)

waschbare Küchenrollen

Da wir einen immensen Küchenrollenverbrauch hatten, habe ich beschlossen, auf etwas Waschbares umzusteigen. meine Wahl fiel vor ca. einem dreiviertel Jahr auf die Bambusküchenrollen von Pandoo.

Hierbei handelt es sich um eine Rolle mit 20 Tüchern aus 100 % Bambus, die angewendet werden können, wie normale Küchenrollen. Danach werden sie gewaschen und wieder verwendet. Ich finde sie in der Handhabung sogar noch etwas besser als die herkömmlichen Küchenrollen, da sie sehr saugstark sind und auch zum feuchten abwischen gut genutzt werden können. Einzig das verteilen von Öl (z.B. wenn man einen Olivenholzkochlöffel ölen möchte) ist schwieriger bis nicht möglich, da sie durch die hohe Saugkraft das Öl erstmal aufsaugen.

Leider hatte ich nicht darauf geachtet, dass sie nur mit 40 Grad gewaschen werden können. Da dies bei Karottenflecken und ähnlichem nicht ausreicht, habe ich die Tücher von Anfang an bei 60 Grad gewaschen. Ich sammle sie in einem kleinen Kästchen und werfe sie wenn ich wasche in einem Wäschenetz in die Waschmaschiene. Bevor ich den Trockner anschalte, hole ich das Netz heraus und hänge sie auf (wobei ich sie meistens noch etwas in Form ziehe).

Das haben sie gut überstanden, sind zu Anfang lediglich etwas eingegangen und haben über die Monate leider etwas ihren Charme eingebüßt, funktionieren aber nach wie vor.

Da sie nun wirklich nicht mehr ansprechend sind und ich mittlerweile das Material Bambus etwas anders sehe, mache ich mir jedoch so langsam Gedanken über eine Alternative.

Ich habe die Alternative gefunden. Dafür habe ich alte Handtücher in Stücke geschnitten. Um die Kanten zu befestigen und auch weil ich es hübscher finde, habe ich die Ränder per Hand eingefasst. Das dauert ein wenig und ist auch etwas unregelmäßig, aber ich habe die Funktion auf der Nähmaschine noch nicht gefunden ;) 

Aufbewahrung

Eine große Menge Plastik in der Küche machen wohl die Boxen zur Aufbewahrung aus. Schritt für Schritt ersetzen wir diese im Moment, immer dann wenn gerade ein Glas "frei" wird oder wir eine Plastikbox anderweitig unterbringen können (zB zum Sortieren im Keller oder um das selbstgemachte Waschpulver aufzubewahren, etc) Grundsätzlich haben wir hier zwei Wege:

Die kostengünstigste Variante ist sicher, einfach die Gläser der Lebensmittel aufzuheben anstatt sie zu entsorgen, auszuspülen, gut trocknen zu lassen und dann mit dem aufzubewahrenden Lebensmitteln zu befüllen. Am schicksten finde ich die Gläser von Honig und Smoothies, aber natürlich gehen auch Gurken, Marmeladen, Aufstriche und was sonst noch so anfällt und einen Schraubverschluss hat (damit fallen zB Babygläschen leider raus, aber es lassen sich damit andere tolle Sachen basteln)
Übrigens können diese Gläser auch toll für das Mittagessen oder den Snack genutzt werden.
Die andere Alternative ist natürlich Gläser (oder Aufbewahrungsboxen aus anderem Material, ich bin ein Fan von Glas) zu kaufen. Diese sehen oft dekorativer aus und die Anschaffung von ein paar lohnt sich denke ich, da es sie auch mit größerem Volumen gibt.

Einkaufen

Naturtasche/ Baumwollbeutel

Vor gut einer Woche sind unsere Baumwollbeutel von Naturtasche eingetroffen. Wir haben ein Set mit einem großen, drei mittelgroßen und einem kleinen Beutel bestellt. Die Beutel sind sehr leicht, wirken dennoch stabil. Sie lassen sich sehr klein zusammenfalten, sodass ich sie beim ersten Einsatz in meiner großen Hand/Wickeltasche nicht mehr gefunden habe. Wir nutzen sie um Obst und/oder Gemüse beim Einkaufen einzupacken und wenn wir zum Bäcker gehen. Das Brot heben wir darin dann auch im Brotkasten auf, was wunderbar funktioniert. Brezen lagere ich lieber in einem extra Beutel, weil durch das Salz manchmal der Beutel nass wird und das für das Brot dann nicht so toll ist. Obst und Gemüse kann man laut Anleitung auch darin lagern, da beides bei mir im Kühlschrank auch ohne Verpackung gut aufgehoben ist, habe ich das noch nicht ausprobiert. Waschen lassen sie sich wunderbar bei 60 Grad. Danach sind sie etwas verknittert, aber das beeinträchtigt ja in keinster Weise die Funktion und ich denke man kann sie auch bügeln, wenn man möchte.

Damit einkaufen kann man, denk ich, bei allen Bäckereien. Der Vollständigkeit halber hier eine Liste, bei welchen wir es bereits ausprobiert haben:
  • Bäckerei Wiesender
  • Bäckerei Breitner
  • Bäcker im Kaufland
  • Bäckerei Bergmeister
  • Bäckerei Wünsche
  • Aldi Süd Backautomat
Übrigens: auch Kuchen kann man in einer mitgebrachten Box kaufen (natürlich vielleicht lieber in einer festen Box ;) )
Auch beim Obst/ Gemüse müsste es überall funktionieren, versucht haben wir es hier:
  • Landmanns Biomarkt
  • Edeka Reichertshausen
  • Kaufland
  • Wochenmarkt
Wie immer sind die Listen nicht vollständig und sollen dazu ermuntern bei den Genannten es ebenfalls zu versuchen oder vielleicht sogar bei anderen und uns dann gerne davon zu berichten.

Übersicht Tipps fürs Einkaufen

Schon beim Einkaufen kann man sehr darauf achten, Plastik zu sparen:
  • Immer eine Tasche, Box oder Korb mitnehmen
  • Obst und Gemüse loose kaufen (zB auf dem Wochenmarkt dienstags und samstags auf dem Hauptplatz oder in den Läden) und einfach so in den Korb legen oder Baumwollbeutel nutzen (siehe Beitrag zu Naturtasche)
  • Wurst und Käse kann man bei einigen Metzgern direkt in mitgebrachte Boxen legen lassen (eine Liste der Läden, bei denen wir positive Erfahrungen gemacht haben findet ihr weiter unten)
  • Milch kann man bei uns in der Gegend oft direkt vom Bauern holen 
  • Vegane Milch kann man auch ganz einfach selber machen (siehe unten)
  • Joghurt, Sahne usw findet man in Glasflaschen (Joghurt lässt sich auch schnell selber machen)
  • Für Brot, Brezen, usw ebenfalls Beutel mitnehmen
  • Eier kann man in einer mitgebrachten Schachtel auf dem Markt oder im Bioladen holen
  • Mehl kann man bei uns im Mühlenladen der Scheller Mühle (Reisgang) auch in Großpackungen kaufen (auch die Auswahl ist hier sehr gut)
  • Honig gibt es oft bei kleinen privaten Imkern, erkennt man an den kleinen gelben Schildern am Haus

Läden die mitgebrachte Boxen für Wurst und Käse akzeptieren

Die mitgebrachten Boxen bleiben aus hygienischen Gründen auf der Glastheke stehen, bei folgenden Läden haben wir bereits so einkaufen können:

  • Landmann's Biomarkt
  • Metzgerei Fuchs (Reichertshausen)
  • Metzgerei Waldinger
  • Wursttheke im Kaufland
  • Kästestand am Wochenmarkt
  • Wursttheke Edeka Reichertshausen
  • Klostermetzgerei Scheyern Filiale in Pfaffenhofen (nähe Hauptplatz)
  • Metzgerei Eder
  • Metzgerei Krammer
Die Liste ist lange nicht vollständig, da wir noch nicht überall einkaufen waren. Falls ihr noch positive Erfahrungen gemacht habt, schreibt uns gerne.
Mit meiner Liste möchte ich euch zeigen, dass man auch hier in Pfaffenhofen an vielen Orten willkommen ist, wenn man Fleisch und Wurst oder Käse in einer mitgebrachten Box kaufen möchte und euch dazu animieren es ebenfalls bei diesen Geschäften zu versuchen oder vielleicht noch ein neues auszuprobieren und uns dann davon zu berichten.

Edelstahlkaffeefilter – Kaffeesatz lesen für alle ?

Seit längerem wollte ich schon mal einen Edelstahldauerfilter für Kaffee ausprobieren. Jetzt da bei mir auf Arbeit der Kaffeevollautomat defekt ist, hat sich dafür die perfekte Möglichkeit ergeben und habe mir einen Edelstahlfilter von der Firma Kitclan besorgt.
Von den Edelstahlfilter gibt es etliche in der Auswahl. Ich habe zunächst darauf geachtet, dass diese plastikfrei sind. Ja ein Edelstahlfilter sollte ja plastikfrei sein, aber etliche haben einen gummierten Griff und/oder Gummiringe am Standfuß.
Meiner hat dies jetzt eben nicht und so viel gleich gesagt, ich vermisse nichts davon(Weder wird der Griff sehr heiß noch renne ich mit dem Filter wild umher, dass ich eine enorme Rutschfestigkeit benötige).
Erste Testläufe (hier muss ich noch ein wenig mit Kaffee/Wassermenge probieren) überzeugten mich vom Geschmack. Auch das Prozedere ist so einfach wie immer bei Filterkaffee. Kaffeepulver in das Sieb und heißes Wasser drüber gießen und nun nur noch warten bis es durchgelaufen ist.
Nach dem Filtervorgang kann man den Edelstahlfilter einfach unter fließendem Wasser ausspülen.
Schaut danach auch sehr sauber aus und ich hoffe das behält sich auch weiterhin so.
Am Ende noch Kaffeesatz lesen? – Zum Glück nicht, der Filter ist durch das Zweifache Sieb so engmaschig, dass ich keinerlei Kaffeepulver in der Tasse hatte.
Somit überzeugt mich der Edelstahlkaffeefilter vollumfänglich.

Milchprodukte

Aus Milch lässt sich wahnsinnig viel verschiedenes herstellen: Sahne, Butter, Käse in verschiedenen Varianten, Butterkäse, Buttermilch, Schmand, ... und vieles davon sind Bestandteil anderer Rezepte wie Kuchen, Saucen oder Aufläufe. Einige dieser Dinge wie Sahne oder Joghurt gibt es auch in der Glasflasche, Käse lässt sich prima auf dem Markt oder beim Metzer lose kaufen. Bei Anderem wird es schon schwieriger, wie z.B. Frischkäse oder Butter.

Daher probieren wir in letzter Zeit einiges selbst aus, um diese Dinge selbst herzustellen- wie immer auf möglichst einfache Weise.

Frischkäse

Für mein Frischkäserezept habe ich verschiedene Seiten gelesen und einiges selbst ausprobiert und kombiniert, daher gibt es heute dafür keine Quelle, aber einige Erfahrungen bzw. Fehler die ich gemacht habe.

Frischkäse wird traditionell aus Milch gemacht, der Lab zugesetzt wurde. Dieses wird (soweit ich weiß) aus dem Magen von Kälbern gewonnen. Da ich weder Laab parat hatte noch mich mit dem Gedanken so recht anfreunden wollte (obwohl ich schon finde, dass wenn man schon schlachtet ruhig das ganze Tier verwertet werden soll) , bin ich darauf gestoßen, dass man auch Zitronensaft nehmen kann, um die Milch gerinnen zu lassen.

Ihr braucht dazu

  • 1 Liter Milch
  • eine Zitrone
  • einen Topf
  • eine große Schüssel/Topf
  • ein Sieb
  • einen Holzlöffel
  • ein Tuch ( ich nehme ein sauberes Mulltuch)

 

Die Milch wird erhitzt. Da ich kein Thermometer besitze, habe ich sie so lange erhitzt, bis leicht Dampf aufgestiegen ist. Dann wird der Saft der Zitrone dazu gegeben. Den Herd ausschalten, den Topf von der Platte nehmen und ab und an etwas rühren. Die Milch gerinnt und es teilt sich etwas, das beinahe wie Hüttenkäse aussieht, von einer milchig-durchsichtigen Flüssigkeit. Das Sieb in die große Schüssel hängen und das Tuch hineinlegen. Die geronnene Milch hineinschütten und austropfen lassen. Am Schluss noch etwas die Enden verdrehen sodass es ausgepresst wird. Nun ist der Frischkäse fertig. Ich lasse ihn gerne noch einen Tag im Kühlschrank stehen bevor wir ihn essen, dann hat er eine bessere Konsistenz.

Wenn man Kräuter wie z.B. Schnittlauch hinzugeben möchte, empfiehlt es sich, das auch gleich zu tun nachdem er fertig ist, dann hat das Ganze Zeit durch zu ziehen.

Wichtig ist: Je heißer die Milch, desto fester wird der Käse. Am Anfang ist mir ein paarmal so etwas in einer Mozzarella-Konsistenz herausgekommen. Geschmacklich war es sehr gut, nur leider nicht zum streichen geeignet.

Mein nächster Fehler war am Anfang zu viel Zitronensaft, dann funktioniert es zwar, schmeckt aber säuerlich. Daher empfehle ich den Saft nach und nach zuzugeben.

Und lieber etwas in Ruhe lassen, nicht zu sehr rühren, das macht die Masse auch fester.

Die Flüssigkeit, die abtropft ist Molke und kann getrunken werden. Manche genießen sie mit Fruchtsaft. Ich mag sie leider nicht, aber man kann sie auch als Badezusatz verwenden. Hierzu an anderer Stelle mehr.

 

Noch ein Tip: mit den Zitronenschalen könnt ihr wunderbar Zitronen-Essigreiniger ansetzen oder den Backofen putzen (siehe Rubrik Varia)

 

 

 

Rezepte zum Selbermachen

Holunderfruchtgummi

Gummibärchenrezepte gibt es viele, besonders bekannt sind die mit Gelatine, Honig und Zitrone. Ich wollte aber unbedingt eins mit Agar Agar machen, um die tierische Gelatine zu umgehen. Leider finde ich den Geschmack von Agar Agar schon etwas gewöhnungsbedürftig, und so durfte nur eine Mini-Menge davon enthalten sein. Ich habe jetzt lange herumprobiert und mein Lieblingsrezept ist folgendes:

  • 50ml Holundersirup
  • 15 gr Gelierzucker
  • 0,5 TL Agar Agar

Sirup mit Gelierzucker aufkochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Agar Agar in etwas kaltes Wasser einrühren und in den Sirup geben. Das Ganze unter ständigem Rühren 2 Minuten kochen lassen und noch heiß in eine Form geben. 2 Stunden trocknen lassen (gerne auch im Kühlschrank. (auf dem Foto seht ihr neben den Holunderbärchen meinen Versuch mit Traubensaft, der war zwar ok, aber geschmacklich etwas dünn)

Leider gibt es ein Problem bei den Gummibärchen, wenn man solche machen will: die Bärchenform. Ich habe auch hier herumprobiert. Für Erwachsene füllt man die Masse einfach in Schnapsgläser und lässt sie darin oder holt sie raus und schneidet sie in Scheiben. Oder man füllt das Ganze in eine Kastenform und schneidet später kleine Rechtecke. 

Um zu verhindern, dass es "glibschi"Gummibärchen werden, habe ich beim letzten Mal die Formen mit Stärkemehl ausgestäubt, das hat gut geholfen.

 

Für Kinder ist es etwas schwieriger, sie freuen sich schon sehr über eine nette Form. Im Moment benutze ich noch eine Silikon-Bärchenform (man kann z.B. auch Pralinenformen nehmen). Da ich das gerne ändern möchte, habe ich eine Variante versucht, bei der man Stärkemehl anhäufelt und mit einem vorhandenen Gummibärchen Abdrücke macht, welche dann mit der Masse ausgegossen werden. Auf den unteren Bildern seht ihr, dass mir das leider missglückt ist.  Vielleicht finde ich mal noch eine andere Variante.

Schokosplitter

  • Kuvertüre
  • Cornflakes

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, Cornflakes hinzugeben, mischen. Ich  geben solange Cornfalkes hinzu, bis alle gut mit Schokolade bedeckt sind. Dann mit zwei Gabel kleine Häufchen auf einen Teller oder Backpapier legen und antrocknen lassen. Wenn sie abgehoben werden können (je nach Wetter dauert das von 30 min bis zu ein paar Stunden), für eine halbe Stunde ins Gefrierfach geben um der Ergrauen zu vermeiden. Danach gekühlt aufbewahren.

 

s ist auch eine wunderbare Möglichkeit, übrige Kuvertüre zu verbrauchen nach dem Backen. Natürlich kann man hier auch mit Nüssen, Trockenfrüchten der ähnlichem experimentieren.

 

Leider ist die Variante meistens nicht ganz Plastikfrei, da Cornflakes selbst machen ziemlich aufwändig ist. Aber immerhin kann man aus einer Packung Cornflakes wirklich enorm viele Splitter machen, sodass wenigstens die Menge der Verpackung geringer bleibt.

Pfannkuchen

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, die Milch hinzugeben. Mit dem Schneebesen verquirlen und so lange Mehl unterrühren bis sich eine dickflüssige Konsistenz ergibt.  Portionsweise in einer Pfanne mit evtl. etwas Öl ausbacken.

 

Je dünner die Konsistenz desto dünner werden die Pfannkuchen.

 

Dazu passen sehr gut Apfelmus, Marmelade, Ahornsirup,...

  • 4 Eier
  • ca. 250 ml Milch
  • Mehl
  • Öl zum Ausbacken

Kartoffelbrei

  • ca. 500 gr. Kartoffeln
  • 30 gr Butter
  • 100ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • (vegane Variante: statt Butter und MilchWasser und Nußöl)

Es eignen sich am besten mehligkochende Kartoffeln, aber mit vorwiegend festkochenden ist es auch kein Problem, im Zweifel etwas länger kochen lassen.

Die Kartoffeln schälen und ca. 20 min kochen bis sie durch/weich sind. Dann Butter, Milch und Gewürze hinzufügen und mit einem Stampfer alles zerdrücken. Es geht genauso ein Handrührgerät oder im Notfall eine Gabel.

 

Ich habe auch schon einmal eine Variante mit Walnußöl ausprobiert, es wird ca. 50ml Wasser dazugegeben und dann das Öl beim Zerdrücke hinzufügen bis sich eine cremige Konsistenz herausbildet. Der Geschmack war etwas herber und nicht so cremig. Die Kinder mochten es nicht, für mich was es eine gute Alternative.

 


Lieblings- Schokomüsli

  • 100g kernige Haferflocken
  • Butter ( 1EL)
  • Agavendicksaft (2 EL)
  • 2 EL Leinsamen geschrotet
  • 250g zarte Haferflocken
  • 150g "gepuffte Schokoflocken"
  • 50g Schokolade oder Kuvertüre

 

Die Butter in einer Pfanne zerlassen, die kernigen Haferflocken zusammen mit dem Leinsamen leicht anrösten, den Agavendicksaft dazugeben (die Angaben in Klammern sind so wie ich es mag, hier kann man aber super variieren, wie fett und süß es sein soll). Alles so lange in der Pfanne lassen, bis es gut riecht, dabei immer umrühren. Dann sofort vom Herd nehmen, damit nichts verbrennt (sonst schmeckt es bitter). Abkühlen lassen. Die Schokolade raspeln oder hacken.

Mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel mischen und in ein Glas umfüllen.

Bolognese

  • 3-4 große Tomaten
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 250 Gramm Hackfleisch

Die Tomaten am Boden kreuzförmig einritzen und mit kochendem Wasser übergießen. Dann die Tomaten schälen und in Stücke schneiden. Karotten und Sellerie schälen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und ebenfalls kleinschneiden. 

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Hackfleisch anbraten. Dann Sellerie und Karotten dazugeben und ebenfalls anbraten lassen. Dann die Tomaten hineingeben und mit Wasser auffüllen. 15 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren.

 

Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell Tomatenmark hinzugeben und ein Schuss Balsamico.

 

Man kann das Fleisch auch weglassen und/ oder anderes Gemüse dazugeben, je nachdem was gerade weg muss. (Auf dem Bild z.B. Zucchini)

 

Für ein Mittagessen brauchen wir ca 1/4 der Sauce. Die hälfte friere ich nach dem Abkühlen ein. Das restliche Viertel kann man am nächsten Tag super mit Lasagnenudeln und Bechamel-Sauce abwechselnd in eine Form schichten und 20 min im Ofen mit Käse überbacken und man hat eine frische Lasagne.

 

Ciabatta

 

  • 500g Mehl (ich nehm immer 550er)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 250-300ml lauwarmes Wasser
  • eine Prise Zucker

und verrührt das alles mit den Knethaken des Handrührgerätes in einer Schüssel, bis sich ein glatter Teig gebildet hat (ich fang immer mit 250 ml Wasser an und gebe noch etwas dazu, wenn er sich nicht bildet). Dann noch ca. 2 min weiterkneten.

Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und mindestens 2 Stunden gehen lassen, wenn die Zeit da ist, mache ich den Teig gerne vormittags und backe dann erst am Abend.

 

  • 4-5 EL Olivenöl
  • 3 TL Salz dazugeben 
alles nochmal verkneten und bei 200 Grad ca. 25 min auf einem Blech backen (Umluft), bis es goldbraun ist.

 

Das gute an diesem Rezept ist, dass es nebenbei zusammnegrührt werden kann und dass ich die zutaten immer zuhause habe, wenn also am Feiertag mal das Brot ausgeht, muss man nicht auf eingepackte Brötchen zurückgreifen :D

Schokoeis- "nicecream"

 

  • 1,5 reife Bananen, eingefroren
  • 3EL Kakaopulver
  • 1-2EL Agavendicksaft
  • 1 EL Mandelmus

Die Bananen antauen lassen und dann alles zusammen pürrieren. Natürlich kann man mehr oder weniger Kakaopulver oder ein anderes Süßungsmittel genauso verwenden, ganz nach Geschmack. Es ergibt ca. 1-2 Portionen.

Spargelcremesuppe

Für eine einfache Variante der Spargelcremesuppe braucht man

  • 500gr Bruchspargel
  • 200ml Sahne (oder 400ml Kokosmilch)
  • 400ml Wasser (oder 200ml wenn Kokosmilch)
  • 1TL Gemüsebrühpaste (selbst gemacht, s.u.)

Die Paste kurz im Topf mit etwas Öl anrösten, den Spargel abziehen und in ca. 2cm große Stücke schneiden, dazu geben. Das ganze mit der Flüssigkeit auffüllen und ca. 10 min kochen lassen bis der Spargel weich ist. Dann alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die vegane Variante mit Kokosmilch benötigt man etwas mehr Würze weil es sonst recht süßlich schmeckt.

 

Man kann auch eine Kohlrabisuppe daraus machen, indem man statt Spargel Kohlrabi nimmt und es dann ca. 20 min Kochen lässt. Hier gebe ich gerne gleichzeitig mit der Flüssigkeit noch etwas Curcuma hinzu.

Eistee

Ein klassischer Zitroneneistee ist schnell gemacht und erfrischt im Sommer wirklich toll, man braucht

  • 3 TL Schwarzen Tee
  • Wasser
  • Eiswürfel
  • 2-3 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1/2 Zitrone 

Ca 3 Teelöffel schwarzen Tee mit 500ml heißen Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. Dann das Ganze in eine Kanne füllen, die mindestens einen Liter fasst und zur Hälfte mit Eiswürfeln gefüllt ist. Das schnelle herunterkühlen verhindert dass der Tee beim Abkühlen zu bitter wird. Mit 2-3EL Zucker (ich nehme am liebsten Vollrohrzucker, normaler geht natürlich auch) süßen und 1/2 Zitrone mit in die Kanne geben. Auf dem Bild seht ihr meine Eisteekanne. Sie hat zwar einen Plastikdeckel, hat aber den Vorteil auch heißes Wasser auszuhalten und vorne ein Sieb in den Deckel integriert zu haben, so kommt die Zitrone nicht mit ins Glas. (Eignet sich daher auch hervorragend für Ingwertee usw.)

Gemüsebrühpaste

Ein Ersatz für Gemüsebrüh-Pulver ist super schnell und einfach selbst gemacht. Man gibt einfach Suppengemüse, frische Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln und Salz in den Mixer und füllt das Ganze in Gläser. Genaue Angaben findet ihr auf Utopia.de. Allerdings seht ihr schon am Bild, dass ich mich nicht genau an die Mengen gehalten habe, ich habe einfach das reingetan was da war, u.a. kaum Kräuter, deswegen ist meins auch nicht so schön grün. Es schmeckt aber echt gut. Ich nehme 1-2 Teelöffel pro Liter Wasser um eine Brühe herzustellen, mache es aber meistens so, dass ich Wasser und Paste getrennt ins Essen gebe und dann kräftig umrühre.

 Im Kühlschrank hält es wohl bis zu einem Jahr, ich habe meines seit ca. 2 Monaten und keine Probleme.

 

Ein zusätzlicher Vorteil ist- wie ich finde- dass man nicht nur Plastik spart sondern sich nicht auch die ganzen Zusatzstoffe ins Essen holt.

 

Wenn man (zB bei sehr kleinen Kindern) auf Salz verzichten will, empfehle ich getrocknetes Suppengemüse. Ich habe bei der Großen eins von Vier Gärten in einem Hofladen entdeckt, das in einer Papiertüte war. Es wird einfach wie Brühpulver angewendet, ist aber kein Salz o.ä. darin, was den Vorteil hat, dass man für de kleinsten vor dem abschmecken mit Salz einfach eine Portion abzwacken kann.

Spätzle

Eine weiteres schnelles Rezept, bei der man auf Fertigprodukte verzichten kann, sind die klassischen Eierspätzle:
  • 500g Mehl (Spätzlemehl zB)
  • 5 Eier
  • 200-250ml lauwarmes Wasser 
  • Salz, Pfeffer
Mehl und Eier verrühren und mit 200ml Wasser aufgießen, salzen und pfeffern und dann schlagen bis der Teig Blasen bildet. Dann deck ich den Teig mit einem Tuch ab und schalte den Topf mit Wasser ein. Bis das Wasser kocht lasse ich den Teig ziehen (5-10min) und dann werden die Spätzle ins Wasser gerieben oder auch gepresst. 
Wenn ich sie mit Käse mache, teile ich den Teig auf etwa vier Anläufe und jedes Mal hole ich sie mit einer Schaumkelle heraus , streue Käse darüber und ab in den Ofen (der ca 90-100 Grad hat), dann wieder Spätzle ins Wasser, abschöpfen, mit Käse bestreuen und in den Ofen. Am Schluss lasse ich es ein paar Minuten länger im Ofen.

Hafermilch (vegan)

Für ca 0,5 Liter braucht ihr
  • Ca 50g kernige Haferflocken
  • Wasser
  • Nussmilchbeutel, Mixer
  • Evtl Zusätze ( Agavendicksaft, Vanillepulver, ...) je nach Geschmack
Zuerst werden die Haferflocken für mindestens 10 Minuten (gerne länger, ich lasse sie oft über eine halbe Stunde stehen) eingeweicht. Dann wird das Wasser abgegossen. Die eingeweichten Flocken kommen in den Mixer und ich fülle auf bis ca 600ml, dann 1-2 Minuten auf höchster Stufe laufen lassen, durch den Nussmilchbeutel abfiltern und in eine Flasche füllen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Ich habe sie gerne in einer Glasflasche, da man gut sehen kann, wie stark man schütteln muss. Wenn man es lieber süßer mag kann man mit Agavendicksaft oder Zucker, etc nachsüßen, ich mag sie auch mit ein wenig Vanillepulver. Die Zusätze werden vor dem Mixen einfach mit dazu gegeben. Pur eignet sie sich auch gut für vegane Waffeln oder Pfannkuchen, etc.

Waffeln

Für meine Lieblingswaffeln braucht man
  • 500ml Hafermilch
  • 450g Mehl (type 550)
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 3 TL Vanillezucker
  • 5 EL Zucker
  • 6 EL Öl
  • Eine Prise Salz
  • 6-7 Tropfen Bittermandelaroma
  • Einen Spritzer Zitronensaft
Alles mit dem Schneebesen gut verrühren und dann portionsweise im Waffeleisen backen. Ich fette dazu das Waffeleisen nicht ein.
Dadurch dass das Rezept ganz ohne Butter oder Eier auskommt, habe ich alle Zutaten meistens zuhause, was sehr praktisch ist, wenn Einkaufen mal wieder ausgefallen ist. Leider sind die Waffeln auf den ersten Blick etwas trockener als man es gewohnt ist. Ich lege sie einfach auf einen Haufen/ mache einen kleinen Turm und durch das ausdampfen werden sie wunderbar weich. Zudem empfiehlt sich eine Sauce dazu.

Apfelmus

Als Sauce zu den Waffeln, Pfannkuchen oder ähnlichem essen v.a. die Kinder sehr gerne Apfelmus. Natürlich kann man hier sehr gut Plastik sparen, da es dieses auch im Glas zu kaufen gibt. Hat man allerdings, so wie ich, immer Äpfel zuhause, kann man es auch ganz einfach schnell selber machen und dazu noch entscheiden ob und wieviel Zucker man hinzu gibt
Für 2-3 Portionen nehme ich 2-3 Äpfel (je nach Größe), schäle sie, gebe sie mit etwas Wasser in einen Topf und koche sie ca 15 Minuten, bis sie weich sind. Danach pürrieren. Fertig! 
Wenn es mal schnell gehen muss,  kann die Schale auch dran bleiben. Je nach Geschmack kann man auch noch etwas Zucker, Agavendicksaft, etc mit hineingeben oder zB eine reife Birne, dann wird das Ganze auch süßer. Gerade in der Weihnachtszeit würze ich gerne mit Zimt.