Weiterverwenden statt wegschmeissen

  • Bäckertüten als Biomülltüten verwenden (Achtung: keine beschichteten) oder gleich den Biomüll in einem Eimer/Schüssel oder ähnlichem sammeln und so direkt in die Mülltonne leeren
  • Umverpackung von Klopapier/Küchenrollen/Windeln eignet sich wunderbar als Mülltüte für kleinere Mülleimer, zB im Bad
  • Alte Gläser von Gurken, Aufstrichen, etc als Aufbewahrungsbehälter in der Küche nutzen
  • Die bisherigen Plastikaufbewahrungsbehälter als Ordnungssystem zB für den Keller nutzen
  • Kaffeesatz ist ein super Dünger oder als Peeling zu verwenden
  • Viele Sachen gibt es auch gebraucht in super Zustand, damit sind sie zum einen billiger und zum anderen spart man sich das neue anfallende Plastik
  • Kaputte T-Shirts als Spül/ oder Putzlappen verwenden
  • falsch bedrucktes Papier als Schmierpapier nehmen
  • in alten Schraubgläsern kann man prima einfrieren (Achtung! nur 2/3- 3/4 voll machen damit das Glas ganz bleibt!)

Betonvase

So mal wieder bisl was Neues in Sachen ReUse.
Ich wollte aus Beton verschiedene Gegenstände herstellen. Darunter mehrere Vasen, Zahnputzbecher, Seifenschale. Frisch ans Werk, vor einiger Zeit bereits Fertig-Beton gekauft. Sack mit 15 kg für ein paar €.
Anmischen geht sehr easy von der Hand, Wasser dazu und umrühren fertig ist das Gemisch. Dies muss dann in die Formen gefüllt werden.
Hierfür hatten wir die letzten Wochen bereits alte Formen und tüten aufgehoben. Hier direkt ein Tipp: Möglich nach oben sich weitende Formen benutzen und keine Hinterschneidungen, sonst bekommt ihr den trockenen Beton nicht aus der Form.
Den Beton am besten mit einer Schaufel in die Form und dann die Innenform hineindrücken. Die Innenform beschweren, sonst wird diese beim trockenen wieder herausgedrückt.
Nun heißt es warten, und zwar lieber etwas länger als zu kurz….ja ich hab eine Vase zerbrochen, weil diese noch nicht ganz getrocknet war. Als erstes die Innenform herausnehmen und dann nochmals trocknen lassen, damit die Form auch von Innen trocken wird.
Mancherorts habe ich auch gelesen, dass die Leute Glasformen nehmen und diese dann einfach zerschlagen. Bei Einwegglas finde ich das halbwegs in Ordnung, jedoch extra dafür eine Form kaufen finde ich doof.
Dank meiner Ungeduld habe ich auch eine Innenform zu früh rausgenommen und somit auch eine weitere Vase verstört.
Nachdem nun bei uns alles trocken sein sollte, erfolgt die nächsten Tage der nächste Schritt, ein Wasserfeste Lasur und Farbe. Da für den Einsatzzweck Vase oder Zahnputzbecher das Wasser in dem Behältnis bleiben sollte und nicht in den Beton aufgesaugt werden sollte.
Sobald dies erfolgt ist werde ich euch gerne wieder etwas schreiben.
Achja die jeweiligen Formen, sind auf Grund des Betons durchaus nicht Leichtgewichte.

Unterwegs

To-go Becher

Zu Weihnachten hat mir das Chirstkind einen to-go Becher der Firma keep Cup gebracht. Das Design fand ich sofort ansprechend (ich liebe es wenn heiße Getränke in Glas verpackt sind) und laut Bewertungen soll er einer der dichtesten im Bereich der to-go Becher sein. Der "Becher" selbst ist bei meinem Modell aus Glas mit einem Korkring drum herum und einem Plastik-Deckel (ja leider nicht ganz plastikfrei, das war noch vor dem plastikfrei-Versuch). Als erstes habe ich Wasser eingefüllt und den Becher auf den Kopf gedreht: es hat ganz langsam minimal getropft. Also sollte er wohl nicht falschrum stundenlang in einer Tasche liegen wenn er voll ist, aber die Dichtigkeit von herkömmlichen to-go-Bechern hat er allemal. Wenn ich ihn dann ausgetrunken habe und ihn nicht gleich auswasche bleibt ja meistens ein kleiner Rest, ich kann ihn trotzdem problemlos in meiner Tasche lagern. Reinigen lässt er sich auch recht gut, das Glas kommt in die Spülmaschiene (den Kork zieht man einfach ab), der Deckel spüle ich per Hand.
Natürlich sind wir auch mit unserem Becher wieder in Pfaffenhofen unterwegs und trinken fleißig Kaffee. Bislang haben wir gute Erfahrungen in folgenden Geschäften gemacht:
  • Bäckerei Breitner
  • Bäckerei Bergmeister
  • Bäckerei Wiesender
  • Freibad Pfaffenhofen
  • Tchibo am Hauptplatz
 
Die Liste ist bestimmt nicht vollständig, wir testen für euch weiter und wenn ihr noch die eine oder andere Stelle wißt, schreibt uns doch. 
 
Mit meiner Liste möchte ich euch zeigen, dass man auch hier in Pfaffenhofen an vielen Orten willkommen ist, wenn man einen to go Becher nutzen möchte, und euch dazu animieren es ebenfalls bei diesen Geschäften zu versuchen oder vielleicht noch ein Neues auszuprobieren und uns dann davon zu berichten.
Für alle, die nicht aus Pfaffenhofen kommen, gibt es vom Bayrischen Landesamt für Umwelt eine Karte, auf der Shops ausgewiesen sind, die mitgebrachte Becher wieder befüllen:  www.coffeetogo.bayern.de

Flaschen

Da wir mit den Kindern einige Ausflüge machen und grade im Sommer viel im Freibad usw. unterwegs sind, haben wir nach einer Alternative zu unseren Plastik- Trinkflaschen gesucht. Dabei sind wir auf die soulbottles gestoßen. Als ich mir im letzten Sommer eine bestellt hatte, war ich zuerst vor allen von den Motiven begeistert. Kaum war sie ausgepackt, sind mir aber gleich die anderen vielen Vorteile aufgefallen: sie ist trotz des stabilen Glases relativ leicht, hat eine tolle große Öffnung, aus der es sich bequem trinken lässt, sie ist dank des Bügelverschlusses absolut dicht und der kleine Metallbügel ist sehr praktisch zum Tragen. (Ich muss zugeben bei dem Bügel hatte ich mich am Anfang gefragt ob man den wirklich nutzt, aber: ja man tut es!). Und die Spülmaschiene besteht meine Flasche seit dem letzten Sommer ohne auch nur im geringsten zu verblassen o.ä. und wird dabei super sauber.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt war damals dass es nur eine 0,6l Flasche ist. Die Philosophie ist ja eigentlich dahinter dass man immer da wo man ist Wasser trinken kann, aber im Schwimmbad (grade wenn es heiß ist und man viel braucht) oder ähnlichen Einrichtungen ist es manchmal schwierig an Leitungswasser zu kommen. Zum Glück gibt es mittlerweile eine 1,0l Variante, die ich mir für den nächsten Sommer noch überlege.

Putzen

Essigreiniger mit Orange

Gerade in Küche und Bad putze ich sehr gerne mit Essigreiniger, da sich Kalkflecken wunderbar entfernen lassen. Nun habe ich einen Versuch gestartet, diesen selbst herzustellen: eine Flasche, Essig und Orangenschalen. (Ich habe es mit einem Essigessenz-Wasser-Gemisch versucht) Essig und Orangenschalen in eine Flasche und ab und zu schütteln. Nach zwei Wochen machte ich einen Versuch: tatsächlich duftete das Ganze stark nach Orange und nur wenig nach Essig, die Farbe war auch schon etwas orange. Also ab damit in die alte Essigreiniger-Flasche. Nun soll sich die Putzkraft zeigen...ich bin im Moment nur mäßig überzeugt. Die Spüle wird sauber und es sieht gut aus, ich habe aber doch das Gefühl dass etwas mehr Schrubben notwendig ist als sonst. Deswegen habe ich noch einen Versuch gestartet und lasse diesmal die Schalen noch eine Woche länger ziehen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich habe auch schon gehört, dass man für diese Art von Reiniger alle Arten von Zitrusfrüchtenschalen nehmen kann (Mandarine, Zitrone,...) eine Variation wird dann mein nächster Versuch.

Caro

Ein kleines Update: ich habe den Reiniger nun drei Wochen ziehen lassen und jetzt macht er wunderbar sauber

Allzweckspray

In dem Buch "besser Leben ohne Plastik" findet sich auch ein Rezept für ein Allzweckspray, bei dem Kernseife in Wasser gelegt wird. Auch diesen Reiniger habe ich ausprobiert. Die Durchführung war gewohnt einfach und sehr gut zu machen. Schnell war es hergestellt und in eine alte Bad-Reiniger-Flasche gefüllt. Leider habe ich bei der Anwenung einige Probleme, da es nicht ganz flüssig ist (auch nach starkem Schütteln nicht) und deshalb es leider nicht möglich ist, den Reiniger aufzusprühen. Auch hat es glatte Flächen nicht so gut gereinigt (bzw. ich musste stark schrubben), wie ich es mir erhofft hatte. Ich werde die Flasche auf jeden Fall aufbrauchen, vielleicht mal andere Anwendungsgebiete probieren, aber ich werde wohl erstmal andere Rezepte danach ausprobieren.
Caro 

Polster/Teppiche auffrischen

Textilien, die man nicht waschen kann wie Sofa oder Teppiche kann man prima mit dem Dampfreiniger richtig sauber machen (bitte entsprechenden Aufsatz verwenden). Manchmal fehlt aber der Dampfreiniger oder die Zeit. Für ersteres Problem kann es sich lohnen, in der Familie oder bei Freunden nachzufragen, irgendwo steht meistens einer im Keller und kann ausgeliehen werden. Wenn es jedoch mal schnell gehen soll, habe ich das Spray von smarticular (auch im Buch "fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie") auf Natron- Basis ausprobiert, ich habe Lavedelöl hinzugefügt. Es funktioniert wirklich hervorragend. Sehr starke Gerüche muss man zweimal einsprühen, für ein einfaches auffrischen reicht einmal kurz darüber sprühen. Fertig. Und gerade wenn die Kinder auf den Sofas toben habe ich einfach ein besseres Gefühl als bei herkömmlichen Textlerfrischern, bei denen ich nicht weiß wie giftig sie sind.

Abfluss reinigen

Anstatt sich einen nicht ganz billigen Abflussreiniger zu kaufen, der dann auch nach drei Anwendungen leer ist, kann man sich mit Waschsoda und Essig behelfen.

Einfach 2-3 EL Waschsoda in den Abfluss geben und einen Schuss Essig nachschütten. Dann schäumt es ein wenig (oder zischt). Wenn das Geräusch vorbei ist, gut mit Wasser nachspülen.

Es kann sein dass man es 2-3 Mal machen muss, bis man den gewünschten Erfolg sieht, dennoch geht es sehr schnell und ist sehr einfach umzusetzen.

Backofen und Mikrowelle reinigen

Hierfür verwende ich schon immer einen Trick, der ganz ohne herkömmliche Putzprodukte auskommt:

  • Backofen: in eine backofengeeignete Schüssel Wasser die Stücke einer Zitrone legen, diese auf den Rost auf die unterste Schiene stellen, 45-60 Minuten bei ca. 100 Grad stehen lassen, Ofen auskühlen lassen und einfach mit einem feuchten Lappen auswischen. Durch den Dampf und die Zitrone werden Fett und Schmutz gelöst, manche stellen die Schüssel direkt auf den Boden, aber da hätte ich Angst um Ränder und dann kommt an die betreffende Stelle kein Dampf hin
  • Mikrowelle: bei 800 Watt ebenso eine (mikrowellengeeignete) Schüssel Wasser mit Zitronenstücken 3-5 Minuten die Mikrowelle laufen lassen, danach auch einfach auswischen mit einem feuchten Lappen

Man kann hierzu wunderbar Zitronenreste verwenden, zB wenn man die Schale als Abrieb gebraucht hat oder den Saft ausgepresst hat (wie auch meinem Bild)

 

Das Wasser aus den Schüsseln eignet sich danach hervorragend zum putzen, ich habe unsere Dunstabzugshaube damit hervorragend sauber bekommen, oder auch für die Spüle, das Ceranfeld,...

Kühlschrank putzen

Am besten reinigt man den Kühlschrank einfach mit Essigwasser oder mit einem Spritzer vom selbstgemachten Orangen-Essigreiniger im Putzwasser, das macht sauber und hemmt gleichzeitig Gerüche.

Um Gerüche aus dem Kühlschrank zu verbannen, kann man einfach eine kleine Schüssel mit Essig oder (wenn man den Geruch nicht mag) mit Kaffeepulver hineinstellen. Am besten über Nacht, dann sind in der früh die Gerüche verschwunden.

Toilette reinigen

Mithilfe der Anleitung von smarticular.net habe ich neulich ein WC-Gel hergestellt. Natürlich kann man auch hier die Allzweckwaffe Orangenessig nehmen, aber das Gel sollte wohl besser haften und daher gut säubern.

Hierfür benötigt man nur Speisestärke, Wasser und etwas Spülmittel.

Es sind zwar ein paar kleine Arbeitsschritte, hergestellt ist es trotzdem in ein paar Minuten. So richtig Gel-Konsistenz habe ich jetzt beim ersten Mal leider nicht hinbekommen, aber trotzdem fließt es ein wenig langsamer ab und erleichtert somit die Anwendung. Ich habe etwas Orangenöl hinzugegeben, dadurch riecht es wunderbar frisch.

Alles in allem, kann ich das Gel sehr empfehlen, es ist aber nicht so leicht nebenbei herzustellen, wie z.B. das Waschmittel oder der Orangenessig, daher werde ich noch weiter suchen und euch dann berichten.

Wäsche waschen

Für Wäsche bei 60 Grad nehme ich seit jeher Waschpulver. Hierfür habe ich ein Rezept bei smarticular.net entdeckt. Es besteht aus Kernseife, Natron, Zitronensäure, Soda und Spülmaschienensalz und ist sehr schnell und einfach herzustellen, sowie kostengünstig. Von der Waschkraft bin ich überzeugt, weil bislang alles (auch schwierige Flecken von den Kindern) rausging bei einem normalen Waschgang. Der Duft ist dezent, ich würde ihn als "sauber" bezeichnen. Auf dem Bild sieht man auch gleich dass man zB hierfür wunderbar die ausgedienten Plastikdosen aus der Küche verwenden kann.
Für Wäsche bei 30 Grad nehme ich gerne ein Flüssigwaschmittel. Hierfür bin ich in dem Buch "besser Leben ohne Plastik" fündig geworden. Mit Kernseife, Waschsoda, Wasser und etwas Zeit wird hier auch ganz nebenbei ein Waschmittel angesetzt. Man kann ihm mit ätherischen Öl einen mehr oder weniger starken Duft verleihen. Ich habe bei meinem Versuch mit Lavendel, Orange und meinem Lieblingsduft Zirbelkiefer gestartet. Auch hier ist der Duft eher dezent aber frisch und die Wäsche wird tadellos sauber. Es flockt ein bisschen, ich glaube man muss es etwas mehr schütteln als ich es bei der Flasche,die ich verwende, tun kann. Aber man kann es auch in nicht ganz homogenem Zustand problemlos verwenden. 
Beide sind günstiger als die konventionellen Waschmittel, die ich bisher verwendet habe, was natürlich in einem Familien-Haushalt auch ein Argument ist.
Achtung: Beide Varianten sind nicht für Wolle und Seide, etc geeignet!
Caro

Wenn ich nur wenig Handwäsche habe, wasche ich tatsächlich ab und an per Hand. Vor allem die Naturfasern danken es einem. Und im Sommer lassen sich die Wäschestücke (die dann natürlich etwas nasser sind) gut auf der Terrasse oder dem Balkon trocknen.

So habe ich mir neulich die Wäscheseife von Savion bestellt (mal wieder über den Original Unverpackt Shop) und das Ergebnis ist wirklich nicht zu verachten: Ich habe zusammen mit meiner Kleinen eine Strickjacke gewaschen, sie fand es sehr lustig, die Hände schaumig zu machen an der Seife, dann die Jacke einzuschäumen und hinterher gut durchzuspülen. Nur das auswringen habe ich dann alleine übernommen. Meine Hanf-Baumwollstrickjacke hat es mir gedankt, sie ist wunderbar weich und hat einen angenehm dezent-frischen Duft bekommen.

 

Allerdings ist mir erst im nachhinein aufgefallen, dass für helle Wäsche darauf steht...dunkelblau ist leider nicht hell, aber da ich selten Flecken auf der Jacke habe und eher nur einen frischen Duft hineinbringen will hoffe ich, dass es mit weniger Seife trotzdem geht. Zum Thema Flecken bekämpfen habe ich daher leider keine Erfahrung im Moment aber da gibt es ein update wenn es soweit ist.

Kastanien

Für das Waschen mit Kastanien braucht man nur Kastanien, Wasser und etwas Zeit. Man sammelt 4-5 Kastanien und zerteilt sie entweder mit dem Hammer oder in der Küchenmaschine. Dann gibt man sie in ein leeres Schraubglas und gießt ca. 500ml Wasser dazu. Wie man auf dem Bild sehen kann, beginnt es zu schäumen. Nach ein paar Stunden kann man das Wasser direkt durch ein Sieb in die Waschpulverkammer der Waschmaschine geben. Die Kastanien zurück in das Glas geben und dann kann man sie noch zweimal aufgießen.

Das klingt jetzt alles etwas vage. Ich habe es konkret so gemacht, dass ich den ersten Aufguss über Nacht habe ziehen lassen, den zweiten dann aufgegossen habe, als die erste Maschine lief. Als diese nach 3 Stunden fertig war, habe ich direkt die nächste eingeschaltet.

Im Kühlschrank hält sich das Ganze wohl ein paar Tage. Das Waschmittel selbst kann man leider nicht auf Vorrat herstellen.

Aber man kann ein Granulat aus Kastanien machen, und das dann zum aufgießen das ganze Jahr über verwenden. Dazu zerkleinert man wiederum die Kastanien und lässt sie gut trocknen, da sie sehr anfällig für Schimmel sind. Ich habe sie auf einem Blech zwei Tage an der Luft trocknen lassen. Hiervon nimmt man pro Waschgang dann 2-3EL gemischt mit ca. 300ml Wasser. 

 

Für reine weiße Wäsche soll man die Kastanien schälen, da es sonst zu Verfärbungen kommen kann.

 

Das Waschen an sich funktioniert wirklich prima. Viele sagen, die Wäsche würde einfach nach nichts riechen. Ich finde sie riecht frisch und ein wenig nach Herbst. Ich empfinde das als sehr angenehm. Starke Flecken habe ich noch nicht versuchen können, aber für gewöhnlich verschmutzte Wäsche in einem Haushalt mit Kindern reicht es wunderbar. Und natürlich: es kostet so gut wie nichts. 


Kleidung

Wenn man den Impuls hat, sich ein neues Kleidungsstück oder ein neues Paar Schuhe zu kaufen, lohnt es, sich erst einmal die Frage zu stellen "brauch ich das?" Wenn man diese Frage mit "nein" beantwortet und das neue Teil dann nicht kauft, spart man am meisten Plastik :)

Allgemein halte ich es auch hier so wie in den anderen Fällen auch: aufbrauchen ist besser als radikal alles zu verbannen. Zwar lösen sich aus Kleidung mit Plastikanteil beim Waschen wohl Mikroplastikteilchen, aber um dieses zu verhindern dürfte man sie auch nicht weiterverschenken. Also brauche ich sie auf bis sie kaputt sind und ersetze dann mit Naturmaterialien wo möglich. In manchen Fällen geht das ja leider nicht (zB bei Skihosen) und dann schaue ich dass ich etwas gebrauchtes finde.

Bei der Kleidung setzte ich seit ca. einem Jahr auch noch auf etwas anderes: sie muss fair hergestellt sein. Faire Kleidung ist in etwa so teuer wie (nicht faire) Markenkleidung, oft auf Biobaumwolle oder anderen Naturmaterialien und es gibt mittlerweile tolle Schnitte, Muster und Farben.

Meine Lieblingslabels hier sind:

  • Armedangels
  • HempAge
  • Recolution
  • WunderWerk
  • Nudiejeans
  • Veja (Schuhe/Sneakers)

Ihr findet diese Kleidung natürlich auf den jeweiligen Websites oder auch im Avocadostore oder auf glore.de.

 

Einige der Marken (wie zB Nudiejeans) bieten zudem einen kostenlosen Reperaturservice an und große Outdoorunternehmen wie Patagonia nehmen ihre Kleidung zurück, wenn sie dann nicht mehr zu reparieren ist und verwertet sie weiter.

 

Alles in allem ist es sinnvoll hier nicht in die sog. "fast Fashion" mit einzusteigen, sondern sich ein paar gut sitzende Kleidungsstücke, die man gerne trägt, zuzulegen bzw. diese zu behalten.

 

Für jemanden, der doch öfter gerne etwas neues trägt, sind vielleicht Plattformen wie kleiderkreisel.de interessant, oder man schaut mal in Second-Hand-Läden. In größeren Städten gibt es auch Kleidertausch-Partys/Events. Ich habe aber leider noch nicht mitbekommen ob es so etwas in der Richtung bei uns gibt.

 

Wer Klamotten loswerden möchte: Bei uns in Pfaffenhofen freut sich die Kleiderkammer oder das BRK(Hausratsammelstelle) immer über Spenden.

 

Caro

Abspülen

Die Schwämme in Küche und Bad sind nicht nur in Plastik verpackt sondern bestehen selbst auch aus Plastik. Da ich sehr gerne den Schwamm alle 3-4 Tage wechsle, weil ich sonst den Geruch eklig finde, ist er dann regelmäßig in den Müll gewandert. Das ist natürlich ein enormer Verbrauch. Daher bin ich auf der Suche nach einem anderen Material, das ich einfach waschen kann und das trotzdem meine Küche (und natürlich auch das Bad) sauber hält.

Selbst gestrickter Spülschwamm aus Sisal

Auf der Suche nach Ersatz bin ich auf eine Idee von smarticular.net gestoßen, einen Spülschwamm selbst zu stricken (oder zu häkeln, ich habe mich für die gestrickte Variante entschieden). Dabei wird aus einer Naturschnur, wie Sisal oder Hanf (wie sie z.B. bei Paketschnüren vorkommt) mit abwechselnd linken und rechten Maschen ein Stück gestrickt, dann zusammengenäht und mit etwas Stoff gefüllt. Beim ersten Exemplar  habe ich mich mit der Sisalschnur noch etwas schwer getan und im Sommer empfehle ich das im Freien zum erledigen, da die Schnur irgendwie "bröselt". Aber an sich gut durchzuführen. Ich habe sie jeweils mit zwei Stücken einer alten und kaputten Jeans gefüllt. Sie liegen sehr gut in der Hand und entfernen tatsächlich gut die Flecken und Reste in Töpfen oder auf der Spüle (sogar Eingebranntes habe ich gut rausbekommen) ohne Kratzer zu hinterlassen. Sie werden etwas nasser als man es von Plastik gewohnt ist und trocknen langsamer, aber das stört beim Spülen überhaupt nicht. Wenn sie nass sind haben sie einen etwas eigenen Geruch, der aber bei dem gewaschenen Exemplar ( links im Bild) schon deutlich besser geworden ist und ich hoffe das wird sich im Lauf der Zeit noch legen. Sie lassen sich bequem bei 60 Grad im Wäschenetz in der Maschiene mitwaschen. 
Allerdings bin ich jemand, der gerne den Schwamm umdreht und die "weiche Seite" als Lappen verwendet, das ist hier natürlich leider nicht möglich. Daher bin ich im Moment auf der Suche nach einem ergänzendem Lappen oder einer anderen Möglichkeit. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Kupfertuch

Einen weiteren Versuch zum Thema Spülschwamm/Spüllappen habe ich mit dem Kupfertuch gestartet (in meinem Fall der Firma Redecker aus dem Original unverpackt Shop). Es eignet sich hervorragend um z.B. Spüle und Ceranfeld sauber zu kriegen (ich habe das natürlich vorher an einer kleinen Stelle getestet), vor allem wenn zB was übergekocht ist oder um Kalkflecken von der Spüle wegzubekommen. Das Kupfertuch muss nass sein, dann wischt man einfach darüber und weg sind die Flecken. Leider ist es eben kein Lappen und so bleiben die gelösten Rückstände gern z.B. auf dem Ceranfeld liegen. Ich wische dann schnell nochmal mit einem Lappen drüber, habe aber keine Lust 3-4 Lappen in der Küche liegen zu haben. Für Teflon ist es nicht geeignet und aufgrund dieser Tatsachen ist es für mich auch nicht der optimale Küchenschwamm, leider. Allerdings werde ich es zum Fensterputzen ausprobieren und Rost soll man damit auch lösen können. Wenn ich in die Richtung mehr Erfahrungen habe, werde ich es euch berichten.

 

Mittlerweile habe ich das Fensterputzen versucht: es funktioniert einwandfrei. der Dreck lässt sich wunderbar lösen, allerdings muss man auch hier wieder mit einem Tuch feucht nachwischen, damit man den Dreck auch wirklich vom Fenster runter bekommt.

Leinenspültuch

Wieder auf der Suche nach einem Lappen/Schwammersatz, bin ich auf das Leinenspültuch von Växbo Lin aufmerksam geworden. Es ist ein Tuch, das zu 100% aus Leinen besteht, ist sehr fest und liet gut in der Hand. Wie ei Leinen so üblich, wird es vor dem ersten Gebrauch gewässert und ist danach mit 60 Grad in der Maschiene waschbar. Obwohl ich eine dunklere Farbe gewählt habe, ist nix ausgegangen beim ersten Waschen, hinterher dann auch nicht mehr. Ich finde ihn super als Ersatz für die Schwammtücher die ich bislang hatte, also zum abspülen, abwischen von Flächen/Tisch,..., kurz den Gebauch in der Küche. Ein Kritikpunkt von Thomas war, dass er relativ lange braucht um zu trocknen (was sicher daran liegt, dass er so dick bzw dicht gewebt ist), was mich aber gar nicht im Gebrauch weiter stört.

 

Ich habe ihn in München im Manufaktum gekauft, aber es gibt ihn natürlich auch online.

 

Man kann sich einen solchen Lappen aus entsprechendem Stoff natürlich auch selber nähen, bzw ich habe gelesen dass auch 100% Baumwolle sehr gut gehen soll. Wenn ich die Zeit finde, werde ich auch das für euch testen, bis dahin schreibt uns doch, ob euch das zusagt.

Caro

Spülbürste

Immer wieder bin ich über die Spülbürste gestolpert. Wir haben in der Arbeit mal eine gehabt und ich kam einfach mit der Handhabung nicht klar. So ganz zufrieden war ich aber mit meiner Schwammlösung bis jetzt nicht, und da es sie bei uns für kleines Geld im Landmann's Biomarkt von der Firma Redecker zu kaufen gibt, hab ich jetzt mal in eine investiert. Ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Vor allem die beschichteten Pfannen kann man damit mühelos reinigen (wo ja das Kupfertuch nicht hilft) natürlich muss man dann auch hier nochmal mit einem Lappen darüber gehen, da die Verkrustungen "nur" gelöst werden, aber das ist ja machbar. Ich bin überzeugt. Falls dann mal eine neue ansteht, überlege ich mir noch auf eine mit Wechselkopf umzusteigen.

Spülmaschine

Lange haben wir jetzt herumprobiert, welche Zusammensetzung von Spülmaschinenpulver es gibt und welche bei unserem Wasser und unserer Maschine Sinn macht. Herausgekommen ist bei uns eine Mischung (in Anlehnung an das Rezept von smarticular.de) Zitronensäure, Soda, Natron und Spülmaschinensalz.

 

Man brauchz ca. 2 TL pro Spülgang in die Spülmaschine.

Wichtig ist, dass alles trocken ist und auch keine Feuchtigkeit in die Box kommt.

Ich empfehle erst mal eine kleine Menge herzustellen, um auszuprobieren, ob das Geschirr wirklich ganz sauber wird.

 

Um die Spülmaschine zu säubern/pflegen kann man einfach Zitronensäure auf den Boden der Spülmaschine verteilen und sie leer laufen lassen. (Die Dosierung steht auf der Packung der Zitronensäure mit drauf) Das funktioniert wunderbar, hab ich immer daheim und man spart sich diese kleinen Plastikfläschchen mit Spülmaschinenreiniger.

 

Statt Klarspüler kann man wohl Essig verwenden, aber hierzu habe ich leider noch keinen Erfahrungsbericht. Wenn wir es ausprobiert haben, wird dieser folgen.

 

 

Garten

Gartenbank

Mal wieder zum #Männerbasteln

 

Wir wollten uns eine Bank vor das Haus stellen und zufällig fand ich bei Kleinanzeigen, ein paar kostenlose Europaletten.

 

Hierbei bin ich in den unendlichen Weiten des WWW auch fündig geworden. Ich möchte dem Blog Pech und Schwefel danken, an diesem habe ich mich weitestgehend orientiert.

Folglich hieß es erstmal die Paletten zersägen. Die Stichsäge zu Hilf genommen ging das sehr ordentlich und schnell von der Hand. Achja so eine Europalette schaut immer so leicht aus, jedoch sind das gerade nicht ... auch brauchen diese mehr Platz im Auto als ich dachte.

Nach dem sägen, wurden die zersägten Teile mit einem Schwingschleifer abgeschliffen in mehreren Durchgängen.

Zu guter Letzt noch das Streichen mit wetterfester Lasur. hier wollte ich nicht sparen, damit die Bank doch etwas länger hält. Dann endlich noch die Farbe aufbringen und trockenen lassen.

Ungeduldig gewartet, bis alles trocken ist und das Wetter halbwegs mitspielt und schon stand das gute Stück.

Was findet ihr davon ? Reuse @ his best.

 

 

 


Regentonne

 

Bisher hatten wir im Garten die Variante 0-8-15 Regentonen stehen. Grün, Rund, wunderhübsch….


Da heuer vor dem Winter noch etwas Wasser enthalten war, und das Eis heuer meinte, von oben nach unten zu gefrieren, macht es ja eigentlich immer…Naja lange Rede, kurzer Sinn:
Sie ist unten aufgebrochen und somit unbrauchbar, auch als Spieltunnel nicht benutzbar, da scharfe Kanten bei der Bruchstelle waren.


Was gibt es für Alternativen:
-Blechfass -> relativ günstig ca. 60 €, jedoch nicht sehr ansehnlich. Gebraucht gibt diese leider kaum


-Bier/Weinfass -> relativ teuer ca. 120€, auch gebraucht nicht günstig, dafür sehr schön


-Plastikfass-> sehr sehr günstig ca. 15€, Plastik…..

Die Preise hängen natürlich an der Größe der Fäßer. Bei den Bier/Weinfässer die aus Holz sind, gibt es auch erhebliche Preisunterschiede durch Form/Art/ehemaliger Inhalt.
Nach langen hin und her, geschuldet dem dann doch sehr hohen Preis, haben wir uns aber doch für ein Weinholzfass entschieden. Bestellt haben wir es hier : http://www.weinfassversand.de/
Ging Super schnell, sehr netter Laden, kann ich nur empfehlen.
Unser Fass ist ca 95cm hoch und somit mit Deckel auch als Stehtisch benutzbar ;)


Haben uns auch gleich noch einen Hahn (leider nur teilweise aus Holz, obwohl als Holzhahn beschrieben) mitbestellt und ein Loch oberhalb einer großen Gießkanne bohren lassen.


Funktioniert super und auch bitte notwendig, da der Durchmesser oben vom Fass zu klein ist eine Gießkanne gerade einzutauchen. Ein bisschen Schade ist der etwa geringe Durchfluss vom Wasserhahn.
Unser Fass duftet nach nun einigen Tagen an der frischen Luft und nun auch schon mit Regenwasser befüllt, immernoch etwas nach Wein. Aber da gibt es schlimmere Gerüche ;)
Hier seht nun selbst wie es aussieht:


Handyhülle in Holz

Nachdem ich auf eine neue/gebrauchtes Iphone 7  gewechselt bin, wollte ich hierfür mal eine Holzhülle haben.
Habe mich für eine von woodcessories.de entschieden: Das Ecocase Cevlar Iphone Holzhülle.
Aus Kevlarfasern (ja leider etwas Plastik) verstärke Holzhülle in Kirsche schmückt nun mein Handy.
Bisher bin ich nach ein paar Tagen Nutzung sehr zufrieden und es fühlt auch noch sehr angenehm an.
Superschön gefällt mir das Logo mit den gekreuzten Äxten, auch die Tatsache, dass bei jedem Verkauf ein Baum gepflanzt wird ist ein sehr löblicher Ansatz.
Leider muss ich sagen, dass die Verpackung der Hülle im inneren mit einem Plastik Handydummy gefüllt war. Wozu dies aus Plastiksein muss weiß ich leider nicht.
Auch die Bitte um eine möglichst plastikfreie Verpackung wurde so nicht berücksichtigt…

Preislich finde ich mit 40€ die Hülle schon im oberen Preissegement, naja die Handys kosten ja heutzutage auch deutlich mehr …Einem abgelaufenen Gutschein im Netz sei Dank, habe ich 25% gespart.
Bin gespannt wie die Hülle sich im Alltag bewährt und werde im laufenden sicher mal wieder darüber berichten.

Online

Meine Wahl ist auf das fairphone aus verschiedenen Gründen gefallen:

Zum einen wird es fair hergestellt (wie der Name schon vermuten lässt). Das bedeutet gute Arbeitsbedingungen für die Menschen, die es bauen, aber auch dass die Materialien, aus denen es gebaut ist, fair gehandelt werden. Hier wird also weiter gedacht.

Zum anderen hat es ein sogenanntes modulares System, was bedeutet, dass von mir selbst Einzelteile ganz leicht ausgetauscht werden können, wie in einem Baukasten. Sollte ich also wieder das Display kaputt machen, kann ich es sehr leicht selbst ersetzen und muss mir nicht gleich ein neues Gerät kaufen. Das wiederum spart Ressourcen und mir eine Menge Nerven, wenn ich mal wieder ein Smartphone neu einrichten muss und nur die Hälfte der Kontakte, Bilder, Musik oder was auch immer übertragen wurde.

 

Da kommen wir auch schon zu einem ganz wesentlichen Punkt: Was halte ich nun von diesem Schritt in eine fairere Welt?

Für mich muss ein Smartphone funktionieren so wie ich es will. Und das tut es. zugegeben habe ich früher schon einmal ein Android-Smartphone besessen und bin deswegen etwas vertraut mit den Funktionen. Aber sich an das Betriebssystem zu gewöhnen hat ja nicht nur etwas mit dem Smartphone zu tun, sondern vor allem mit dem System. Es ist so leistungsstark, dass ich in gewohnter Geschwindigkeit alles erledigen kann, was ich brauche. Die Kamera ist in Ordnung und Apps gibt's ja in Hülle und Fülle. Zunächst hat es sich 1-2 Mal am Tag neu gestartet, aber seit das neue Update (Android 6.0) drauf ist, ist auch das verschwunden. Genaueres zu den technischen Daten findet ihr auf deren Website hier.

 

Da es bei mir ja schnell gehen musste mit dem neuen Gerät, gab es zunächst das eine oder andere zu überlegen. Es ist erst im Juni wieder lieferbar in allen Shops, die ich gefunden habe (avocadostore.de, vireo.de,). Also habe ich mich zunächst nach einem gebrauchten umgesehen, und habe tatsächlich eins noch ergattert.

Übrigens wird es mittlerweile -soweit ich weiß- auch mit Vertrag angeboten.

 

Der Preis ist natürlich so eine Sache. Klar, mit 530 Euro gehört es nicht zu den billigsten Smartphones (kann es ja nicht), aber es kann mit den gängigen Marken durchaus mithalten und gerade von den Großen gibt es ja welche die deutlich mehr kosten. Und in meinem Fall, wenn es tatsächlich ein paar Jahre hält, hat es sich trotzdem bezahlt gemacht.

 

Die Auseinandersetzung mit dem fairphone hat mich auf jeden Fall etwas mehr nachdenken lassen, wie und unter welchen Umständen die Gegenstände unseres täglichen Bedarfs hergestellt werden. Und obwohl es nicht plastikfrei ist, so ist es doch ein Stück mehr Nachhaltigkeit.

 

Caro

Sommer

Sehr viel Plastik begleitet uns nur ein ganz kurze Zeit und wird dann weggeworfen. Dazu zählen auch sehr stark die Strohhalme. Vor allem bei Kindern und im Sommer bei kühlen Drinks sind sie sehr beliebt. Zum Glück gibt es hierzu eine einfache Alternative: Strohhalme aus Edelstahl. Ich habe heute im Naturlieferant in München welche von Ecobrotbox bekommen. Die Kinder finden sie super, ein kleines Bürstchen zum reinigen war auch dabei. Ein update gibt es in ein paar Wochen, ob sie sich lohnen, wie sie sich reinigen lassen, usw.

 

Zum kühl halten von Getränken nimmt man ja oft Eiswürfel. Diese werden klassisch in Plastikformen eingefroren oder gar in einmal Eiswürfelbeutel. Hier wären gefrorene Beeren eine tolle Alternative. Sie kühlen und verleihen dem Wasser gleich ein wenig Fruchtigkeit.

Wer keine Beeren mag, es gibt auch Edelstahlwürfel, die man immer wieder einfrieren kann. Hierzu habe ich aber leider keine Erfahung.

 

Beeren bekommt man zur Zeit wunderbar überall auch plastikfrei. Wenn man sich einen kleinen Vorrat anlegen möchte (zum Beispiel für gefrorene Beeren, Marmelade usw.) sind jetzt hier in der Gegend auch die Erdbeer- und Himbeerfelder wieder geöffnet:

Die Liste ist wie immer nicht vollständig, wenn ihr noch jemanden wisst, schreibt uns doch!

 

 

Auch bei der Wahl der "Accessoires" für den Sommer kann man darauf achten dass sie nachhaltig und arm an Plastik sind:
  • am nachhaltigsten sind natürlich die vom letzten Jahr :D wenn das nicht geht, weil sie kaputt sind, kann man z.B. hier gucken:
  • Sonnebrillen gibt es aus Holz z.B. von woodfellas oder Kerbholz- ich hatte das Glück eine gebraucht bei kleiderkreisel zu finden, dann sind sie auch nicht so teuer und meine Woodfellas ist sehr angenehm zu tragen, da sie sehr leicht ist und eine angehme Tönung hat
  • Bademoden gibt es von verschiedenen Anbietern aus recyceltem Material und mit einem hohen Baumwollanteil, ich habe mich für ein Modell von Frija Omina entschieden, die auch hier in Deutschland nähen
  • bei Sommerschuhen findet man im Avocadostore eine gute Auswahl, auch kann man hier einen Filter einstellen, weche Kriterien an Umwelt bei der Herstellung wichtig sind, ich wollte langlebige aus natürlichen Materialien und bin bei den Shoemates hängengeblieben, die zudem noch ein Paar pro verkauftem Paar an Kinder in Afghanistan spenden

Noch ein Tip: gerade in leichten Sommerschuhen, in denen man barfuß geht, lohnt es sich ab und an etwas Natron zu verteilen und über Nacht einwirken zu lassen, so wird Geruch vorgebeugt.

 

Keine Kompromisse gehe ich bei der Sonnencreme ein. Meine Kinder und ich haben sehr helle Haut, weswegen ich schon immer darauf achte, dass wir im Schatten sind, die Mittagssonne meiden und leichte aber nicht zu kurze Kleidung tragen. Trotzdem gibt es bei uns Sonnencreme, wenn wir den ganzen Tag draußen, im Bad oder am Strand sind. Wenn unsere jetzige leer ist, wird es einen Beitrag zu Ökosonnencreme geben, aber Dinge wie Kokosfett als Ersatz werden wir nicht versuchen.

Ostern

Ostereier färben

Es gibt zwei Möglichkeiten Eier zu färben: Entweder werden die Eier direkt in der farbigen Flüssigkeit gekocht oder sie werden zuerst hart gekocht und dann in einen kalten Farbsud gelegt. Da ich mir zunächst dachte, dass das erste deutlich weniger aufwändig ist, habe ich es zunächst so versucht:

Cranberrysaft (sollte rosa werden), mit etwas Wasser gestreckt, zum Kochen bringen.

Die weißen Eier habe ich mit Essig abgewaschen, was die Farbe besser haften lassen soll.

Ich wollte gleich noch mich an Muster versuchen, also habe ich zwei der Eier zusammen mit Blättern und Blüten in einen Nylonstrumpf geknotet.(Im Bild unten)

Bei diesem Ergebnis war klar: das geht noch besser!

 

Um dieses Mal zum Ziel zu kommen, habe ich es mit Eier kochen und einen Sud herstellen versucht:

In einem Topf einen Liter Wasser und 80g Rote Beete zum Kochen gebracht und 25 Minuten kochen lassen. Danach waren die roten Beete so zerkocht, dass der Sud beinahe gelblich-braun war.

Zeitgleich habe ich in einem Topf einen Liter Wasser mit 10g Curcumawurzel zum Kochen gebracht und 45 Minuten Kochen lassen.

Dann beides in Schüsseln gefüllt und abkühlen lassen.

Eier hart kochen und mit Essig abwaschen.

20 Minuten in dem Sud ziehen lassen.

 

Die Eier auf dem Tuch im Bild sind auf diese Weise gefärbt worden.

 

Ich denke, dass die Konzentration der Farbstoffe zu gering war. Wenn ich es auf diese Weise noch einmal versuchen wollte, würde ich mehr Gemüse für den Sud nehmen und die roten Beete nur maximal 20 Minuten kochen lassen. Schreibt uns doch wenn ihr da Erfahrungen habt.

Einen letzten Versuch wollte ich noch starten und so habe ich mir Holundersaft besorgt.

Von diesem habe ich pur 700ml in einen Topf gegeben, 2EL Essigessenz und 4EL Wasser dazu und die Eier darin hart kochen lassen.

Da bei meiner Topfgröße die Eier nicht komplett bedeckt waren, habe ich sie immer wieder umgedreht.

Nach dem Auskühlen habe ich sie mit einem Ministückchen Butter eingerieben, damit sie schöner aussehen.

Um den Vergleich zu sehen, habe ich das vordere Ei nicht eingefettet.

 

Es lohnt sich hier nicht die beste Kleidung zu tragen, mir ist einmal der Holundersaft übergekocht, wie man unten sieht.

Das Endergebnis des Osterhasen sah dieses Jahr so aus.

Die roten sind ebenfalls mit Holundersaft gefärbte Eier, die gelben habe ich in einem Sud aus einem halben Liter Wasser, 5TL Curcumapulver (getrocknet) und zwei EL Essigessenz gekocht.

Beide wurden wieder mit Butter poliert.

Die Aufkleber sind Relikte aus dem letzten Jahr.

 

Aus dem übrigen Sud habe ich versucht Malkreide für die Kinder herzustellen. Ob es etwas geworden ist, findet ihr demnächst in der Rubrik Kinder